Enterprise 2.0 – Leadership in Unternehmen des 21. Jahrhunderts

•02/12/2009 • Schreibe einen Kommentar
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Wie geil ist das denn?

•02/12/2009 • Schreibe einen Kommentar

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Ein Satirestück über hippe und Anglizismen verseuchte Medienfuzzis 🙂

 

ethority präsentiert: Das erste Social Media Prisma für den deutschen Markt – cuben’s posterous

•02/12/2009 • Schreibe einen Kommentar

September 21st, 2009 by Sabrina Panknin

Social Media wird hierzulande häufig als US-Phänomen verstanden. Von Obama über Zappos bis Ashton Kutcher – die großen Geschichten stammen immer wieder aus den USA. Und auch Darstellungen wie das vielzitierte Social-Media-Prisma von Brian Solis konzentrieren sich auf die Softwarelandschaft der USA: So fehlen zum Beispiel in der Kategorie Social Networks Xing, VZ-Netzwerke, die Lokalisten oder Wer-kennt-wen, da diese in den USA weitgehend unbekannt sind. Diese Unterschiede hatten wir bereits in unserer Internationalen Social-Network-Studie festgestellt.

Deshalb hat das Team von ethority in Anlehnung an Brian Solis und JESS3´s Conversation Prism: The Art of Listening, Learning and Sharing eine Version speziell für den deutschen Markt entwickelt. Das Prisma zeigt die Landschaft der Social Media in Deutschland mit allen relevanten Konversationskanälen.

Darauf basierend sind die einflussreichsten deutschen und internationalen Anbieter in den einzelnen Kategorien mit ihrem Logo vertreten. Hinsichtlich der Kategorisierung von Solis und JESS3 sind kleine subjektive Anpassungen an den deutschen Markt vorgenommen worden: Die Kategorie „Costumer Service Networks“ aus dem Original wurde z.B. ersetzt durch die Kategorie „Social Shopping/Social Commerce“, die eine immer größere Rolle im Bereich Social Media spielen. Hinzugekommen ist auch die Kategorie „Questions & Answer Sites“, welche trotz Knowledgepools, wie beispielsweise Wikipedia, im Social Web nach wie vor eine bedeutende Position einnimmt.

Das Social Media Prisma wird unter der Creative Commons Lizenz veröffentlich und steht damit zur Verwendung eines jeden Interessierten für Präsentationen und Visualisierungen zur Verfügung. Dabei ist lediglich zu beachten, dass die Quellennennung erfolgt und eine Veränderung untersagt ist.

An dieser Stelle möchte ethority die einzelnen Konversationskanäle zur Diskussion stellen und dazu auffordern, aktiv an der Reifung des Prismas zu einer umfassenden Darstellung der Social-Media-Landschaft in Deutschland beizutragen. Anmerkungen und Vorschläge bitte an prisma@ethority.de oder natürlich als Kommentar auf das Blog.

Das Prisma gibt es hier zum Download oder kostenlos als Miniposter an unserem Stand auf der dmexco (Stand A030). Dort besteht auch die Möglichkeit ein kurzes Statement in einem Vodcast abzugeben.

 ethority präsentiert: Das erste Social Media Prisma für den deutschen Markt

 

 

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Kategorie: The Lab
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VisionMedia2020 (Teil 1 | Zusammenfassung)

•02/12/2009 • Schreibe einen Kommentar

Am 22. Oktober 2009 haben meine Kommilitonen der Rheinischen Fachhochschule Köln im Rahmen ihrer Semester-Medienprojektarbeit einen Studientag veranstaltet. Sie organisierten einen Medienkongress mit dem Namen: „VisionMedia2020 – EINblick in die Zukunft“.

 

Für die Themenblöcke „Content – Was fordert das Publikum von morgen“, „Veränderung der Medienlandschaft – Einfluss auf die Wirtschaft“ und „Neue Formen der Mediennutzung – Einfluss der neuen Medien auf die Gesellschaft“ sowie einer Podiumsdiskussion, konnten namenhafte Persönlichkeiten aus der Medienbranche gewonnen werden:

 

  • André Zalbertus (Center TV)
  • Jobst Benthues (RedSeven, ehemals Programmchef Pro7)
  • Ingo Schmoll (EinsLive)
  • Franz Sommerfeld (M. DuMont Schauberg)
  • Christoph Urban (MySpace)
  • Barbara Wiewer (WDR Mediagroup)
  • Dr. Rainer Deutschmann (T-Mobile)
  • Ibrahim Evsan (Sevenload)
  • Michael Thiel (Medienbüro Lohstroh+Thiel)
  • Dariani (StudiVZ-Gründer)

Jeder von ihnen gab den Gästen und den Studierenden Einblich in ihre Gedanken über die Zukunft der Medien. Erstaunlich, oder eigentlich auch so erwartet, ist die Tatsache, dass keiner wirkliche eine Ahnung hat oder sagen kann was durch und mit den Medien geschieht, welche Auswirkungen die Veränderungen auf die Wirtschaft, die Gesellschaft, auf jeden einzelnen von uns hat.

 

Es war jedoch für uns Nachwuchs-Medienfuzzis sehr interessant, Einblicke in die Gedanken von Medienleuten zu bekommen, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen. Während Radiomoderator Ingo Schmoll gewollt provokant mehr Mut und Kreativität von den TV und Radiosendern forderte, sagte der ehemalige Programmchef von Pro7 Herrn Benthues das der neuste Trend im TV „scripted reality soaps“ sei Zudem sei das TV zu langsam, so dass die Zukunft im InternetTV liegt. Herr Sommerfeld von DuMont Schauberg Verlag meint, dass die Zukunft der Papierinformation das E-Book ist, weil die Schrift so gut lesbar ist, sogar in der Sonne am Strand. „1.Digitalisierung (200 x mehr Mails als Briefe pro Tag, Musik in Zukunf Digital) 2. Mobilisierung 3. Virtualisierung“ ist der Zukunftsausblick von Herr Sommerfeld (T-Mobile) der ebnfalls die Zukunft im InternetTV sieht aufgrund der Verdreifachung der Bandbreite alle 18 Monate, und Verdoppelung der Speicherkapazitätet alle 12 Monate. Ach ja, zwischendurch durfte auch noch Ehssan Dariani (StudiVZ-Gründer) zu Wort kommen. Er unterichtete uns darüber, dass der Holzbrinkverlag 11% des Kaufpreises von studiVZ noch nicht bezahlt habe, er früher die Steckdose für Freunde war, weil jeder Stecker passte und das es für Männer 2 Arten gibt reich zu werden, für Frauen jedoch 3.

 

Der für mich enthusiastischste Vortrag kam von dem sevenload.de-Gründer Ibrahim Evsan. Er legte leidenschaftlich seine positive „Mensch-Maschinen-Beziehung“ dar weil „Mein Computer ist mein Reisebüro, Bank und Einkaufsberater“, unterscheidet die Menschheit zwischen Onlinern und NichtOnlinern und ist der Meinung das es die meisten websites bald nicht mehr geben wird, da facebook & Co. zu großen Metanetzwerken wachsen werden. Ibrahim Evsan war der personifizierte Beweis für Michael Thiels Hinweis, das twitter, etc. eine enorme Suchtgefahr ist. Ich denke jeder der es einmal gemacht hat, kann diese Aussage nachvollziehen. Michael Thiel war es auch der am kritischsten in die Zukunft blickt. Im fehlt bei den ganzen Online-Kommunikationsmöglichkeiten die face-to-face Konversation. Dazu passend sagte Frau Prof. Dr. Gleitsmann, die federführende Projektleiterin des Studientages und Dozentin an der Rheinischen Fachhochschule Köln: „Was bringen 100.000 Facebookfreunde, wenn am Grab nur der Totengräber steht. Flashmob zum Grab organisieren!“

 

Alles in Allem war das Stichwort der Veranstaltung: „Social Media“. (Mehr dazu im 2. Teil). Christoph Urban (MySpace)präsentierte passend dazu das bekannte SocialMedia Video: